aktuelle Ausgabe
Briefe – Botschaften zwischen Menschen, Welten, Zeilen und Zeiten
Heute sind Nachrichten schnell geschrieben und ebenso schnell verschickt – per Mail, Chat oder Sprachnachricht. Ein Brief dagegen braucht Zeit: Er entsteht auf Papier, macht sich auf den Weg und lässt den Empfänger warten. Und manchmal überdauert er sogar diejenigen, für die er einst bestimmt war. Dann wird aus einer persönlichen Nachricht ein Stück Geschichte.
Die diese Ausgabe folgt solchen Briefspuren – bewusst nicht zu den grossen Namen, sondern zu Menschen, deren Leben sonst kaum Spuren in der öffentlichen Geschichte hinterlassen hätten. Die Liebesbriefe des Musikers Paul Marschner, eine 1904 von Davos nach England geschickte Postkarte, die Briefe von Dante Borsotti aus Russland oder die nahezu zweihundert Briefe der Familie Fröhlich eröffnen ganz persönliche Einblicke in ein anderes Davos: in Liebe und Alltag, Krankheit und Hoffnung, Arbeit und Sorgen.
Briefe als Zeitzeugen – von Menschen geschrieben, die nicht Geschichte machen wollten, sondern sie erlebten.


Davoser Revue











