Im Sertig

Das Davoser Seitental Sertig übt eine grosse Anziehungskraft auf Gäste und Naturfreunde aus, zur Geschichte des Tals gehört aber auch die Auswanderung. Die «Davoser Revue» zeigt nun auf, was die Anziehungskraft des Sertigtals ausmacht und welche Auswanderungsgründe es gab.

Das «Lieblingsthal der Davoser Kurgäste», das ist das Sertig dem Davoser Pfarrer Johannes Hauri zufolge bereits um 1890. Um 1900 zählt man ganz hinten im Talkessel bereits vier Gaststätten, und bald erscheinen die Gäste auch im Winter zahlreich zu Fuss und in Pferdekutschen. Doch nur wenige Jahrzehnte zuvor wanderte etwa Nicolaus Ambühl nach Amerika aus – und das mit knapp 70 Jahren, zusammen mit sechs seiner Kinder. Wohin und warum die Ambühls auswanderten, das zeigt nun die seit 1925 erscheinende Kulturzeitschrift «Davoser Revue» in ihrer jüngsten Ausgabe auf.

Vorgestellt werden in der Zeitschrift zudem die kulinarischen und kulturellen Genüsse, mit denen das Davoser Seitental aufwartet. Das Kirchlein Hinter den Eggen oder der Sertig-Schwinget werden ebenso thematisiert wie die beiden Restaurants «Bergführer» und «Walserhuus» in Sertig Dörfli und Sertig Sand. Porträtiert werden zudem Menschen, die mit dem Sertig eng verbunden sind. So etwa Marina Casper-Wolf, die über viele Jahre hinweg in einer kleinen Schule die Kinder aus dem Sertig unterrichtete, oder der Künstler Gian Häne, der seit Kindesalter gern im Sertig unterwegs ist. Einblicke in das Leben auf einem Bergbauernhof gewährte der «Davoser Revue» zudem die Familie Hartmann.

Die Herbstausgabe der vierteljährlich erscheinenden «Davoser Revue» wird laut Medienmitteilung dem Thema «Auswanderung» gewidmet sein. Weitere Infos: www.davoser-revue.ch.

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