Handwerk

 

Von den historischen Holzräderuhren aus dem Sertigtal über die Neuauflage des berühmten Davoser Schlittens bis zur Reportage aus der höchstgelegenen Klavierbauwerkstatt Europas: Die Kulturzeitschrift «Davoser Revue» widmet ihre Winterausgabe der Geschichte und Gegenwart des Handwerks.

Das Räderwerk aus Birkenholz, das Werkgestell aus Arvenholz, dazu noch Einzelteile aus Lärchenholz: Die Davoser Holzräderuhr ist ein kunsthandwerkliches Kleinod. An die 900 Stück dieser Uhren sind Schätzungen zufolge zwischen 1680 und 1840 im Sertigtal bei Davos hergestellt worden sein. Heute finden sich noch einige Exemplare in Privatbesitz sowie in einigen Museen. Die «Davoser Revue» beleuchtet in ihrer aktuellen Ausgabe zum Thema «Handwerk» diese Holzräderuhren – und zeigt auf, dass während der Herstellungszeit der Uhren die Zeit noch keineswegs so standardisiert war wie heute.

Deutet das Ende der Uhrmacherkunst im 19. Jahrhundert auf einen allgemeinen Niedergang des Handwerks hin? Die «Davoser Revue» rekonstruiert anhand historischer Quellen, wie in Graubünden die Qualitäten des Handwerks zunächst stark kritisiert wurden, bevor ein eigentlicher Aufschwung stattfand. Dieser Aufschwung spielte sich allerdings im Ausland ab; etwa in St. Petersburg, wo verschiedene Davoser Zuckerbäcker tätig waren. In Davos selbst brachte dann das Kurwesen respektive der Bau von Sanatorien das Handwerk am Ende des 19. Jahrhunderts zur Blüte.

Und wie steht es um das Handwerk heute? Die «Davoser Revue» zeigt auf, wie der berühmte Davoser Schlitten heute dank verschiedener Schreinereien ein Revival erlebt. Werkstattberichte liefert die «Davoser Revue» zudem aus der höchstgelegenen Klaviermanufaktur Europas und aus einer Messer- und Schlittschuhschleiferei.

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